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Dieses Thema hat 115 Antworten
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Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

16.10.2008 15:12
#41 RE: Ignis Antworten
Abt. ISG Planetenverwaltung Glasus

Mit einer raschen aber sehr feierlichen Ansprache von Glasus macht sich nun die eilig zusammengetrommelte Rettungsmannschaft unter Leitung von BananaJoe startklar. Die ISG hat in diesem Falle ganz anders als man das so von Ihr bisher kennt, sehr unbürokratisch und rasch gehandelt. Als nun der Raumgleiter einschwebt, ist jeder äußerst verwundert, wie schnell so was überhaupt gehen kann. Merkwürdig, ansonsten, heißt es immer - Anträge auf den vorgeschriebenen Formularen ausfüllen, Bescheid abwarten, Freigabe bestätigen ...usw... Aber was ist das ?
Alle notwendigen Formulare wurden im Vorfeld selbst von einer sehr mysteriösen internen Abteilung >Transportwesen< ausgefüllt. Ein extrem schneller Raumgleiter mit dem Namen >Servationis< wurde extra umgeleitet und steht nun abflugbereit auf der Abflugrampe. Da es sich um ein unbewaffnetes aber sehr schnelles Kurierraumschiff handelt, musst für diese eilige Extratour im Vorfeld keine Genehmigung durch einen ISG Vorstand eingeholt werden. Wäre dieses Raumschiff allerdings in irgendeiner Form bewaffnet, könnte es nicht ohne weiteres eingesetzt werden. Jetzt wird alles einfach durchgewunken und die Fahrzeuge bzw. Einheiten werden schnell und ohne vorherige Kontrolle verladen. „Rein, rein, rein und Klappe zu“, schreien aufgeregte Verlademeister.
Innerhalb des Raumgleiters warten schon einige angespannte Mitreisende. Es handelt sich hier allesamt um Freiwillige des >Vereins der ehemaligen Gefängniswächter auf Ignis e.V.<. Auch diese wurden sofern es die Gesundheit und das Alter es zuließen, nach einer kurzen Gesundheitsüberprüfung eingecheckt. Fast alle Freiwilligen dürften mit. Alle sind angespannt, aber hochmotiviert. Aber es sind und bleiben ehemalige Gefängniswächter, es sind keine Elitekampftruppen. Aber egal, wenn die Zeit drängt und Not an Mann ist, ...
Glasus gibt den Abflugbefehl an die Crew. Vorher verkündet er noch eine gute Botschaft.
„Noch eine gute Nachricht vor dem Abflug.
Der Gefängnisdirektor a.D. van Harius hat es sich nicht nehmen lassen, selbst dieser gefährlichen Mission beizuwohnen. Darüber hinaus hat er noch einen vollen Tankwagen spendieren. Er hofft sehr, das Sie ihm helfen, einige seiner heiß geliebten Helikopter aufzuspüren. Bei einer günstigen Gelegenheit sollen diese Ausstellungsstücke mit einigen Freiwilligen vor dem drohenden Zugriff der Deborbande gesichert werden. Einige besonders schöne Ausstellungsstücke wurden seinerzeit, kurz vor der großen Katastrophe und daher kurz vor der Planeten–Evakuierung in eine unterirdische Lackiererei ausgelagert. Diese Ausstellungsstücke sollten dort wieder mit einem Originalanstrich versehen werden. Diese unterirdische Lackiererei wurde nach unseren Erkenntnissen bisher noch nicht entdeckt. Der ehemalige Gefängnisdirektor a.D. van Harius wird also jetzt bei dieser Befreiungsaktion mitfliegen, da er den ungefähren Standort dieser unauffälligen Lackiererei kennt.
Aber Glasus stellt noch einmal unmissverständlich klar:
„Es geht bei dieser heiklen Mission nicht darum, dem ehemalige Gefängnisdirektor a.D. van Harius seine private Helikoptersammlung zusichern, vielmehr müssen wir die wenigen Überlebenden von TurtleKings Mannschaft raushauen !
Zunächst werden wir mitten im Kampfgebiet abgesetzt. Wir werden wohl schon bei der kurzen Landung direkt mit feindlichen RF eingedeckt. Laut unseren groben Berechnungen müsste dieser Raumgleiter eine kurze Landung überstehen. Sicher ist das Ganze natürlich nicht. Aber falls es uns tatsächlich gelingt, überhaupt mitten im Kriegsgebiet heil zu landen, werden wir als erstes die provisorische Landefläche auf dem Felsgestein sichern.
Schnelle Bodentruppen werden dann sofort ausschwärmen und sich geschickt zwischen die Truppen von TurtleKing und den angreifenden Debortruppen quetschen, um so den zum Teil schwerverletzten Truppen eine Rückzugsmöglichkeit einzuräumen. Leider muss der Raumgleiter aus Sicherheitsgründen sofort wieder starten. Verletzte Truppen können nicht verladen werden. Diese müssen sich aus eigener Kraft zum Trader von TurtleKing ins Hinterland durchschlagen. Dieser Trader von TurtleKing wird der einzige verbleibende Trader der Befreiungsarmee auf Ignis bleiben. Die restlichen müssen aus Sicherheitsgründen ebenfalls sofort abgezogen werden. Also es verbleiben insgesamt drei Raumschiffe auf Ignis:
1.) Das Wissenschaftlerraumschiff das Major Sirius sichern soll. Aber er ist scheinbar in der Wüste verschollen ?
2.) Der ebenfalls verlassene Mülltrader im Süden von Ignis. Ebenfalls noch nicht gesichert.
3.) Und schließlich der Trader von TurtleKing für seine Evakuierung.

Wir werden uns, nachdem TurtleKings Resttruppen die Flucht gelungen ist, auch langsam zurückziehen, bis wir zu den Truppen von Setupman bzw. Redhorse stoßen. Erst dann werden wir gemeinsam einen neuen Strategieplan entwickeln.
Diese Operation ist äußerst heikel. Das ganze muss mit einem perfekten Timeing und wie ein chirurgischer Eingriff ablaufen. Das gerade hierbei untrainierte Truppen zum Einsatz kommen findet Glasus mehr als tragisch !
Das wird der längste Tag in meinem Leben !!!
Aber jetzt los, die Zeit drängt.“
Angefügte Bilder:
BeladungdesRaumgleiters.jpg  
Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

17.10.2008 03:05
#42 RE: Ignis Antworten
Die Reise verläuft nun rasch aber auch ruhig. Durch die dicken Raumschifffenster sehen die Mitreisenden in schneller Folge zahlreiche Sterne vorüberziehen. Die Gesichter der ehemaligen Gefängniswächter sind nun mit tiefen Sorgenfalten durchzogen. Allesamt wirken Sie jetzt grau und eingefallen. Es wird kaum noch gesprochen, alle hängen ihren Gedanken nach. Aber auch die anderen Truppen sind ruhiger geworden, der allgemeine Optimismus ist jetzt Ernüchterung und Sorge gewichen. Um die Leute abzulenken, werden als erstes einige Erfrischungsgetränke und Essen ausgegeben, anschließend wird das Licht gedämpft und die Mannschaften zur Ruhe aufgefordert. Es herrscht jetzt Redeverbot. Viele Kameraden liegen im Dämmerschlaf herum oder hören derweil etwas Musik. Im schwachen Lichtschein der gedämpften Notbeleuchtung kann Achim Aal einige schemenhafte Gestalten erkennen, die sich ruhig in Richtung Kommandobrücke bewegen. Da alles auf ihn sehr verdächtig und interessant wirkt, folgt er unauffällig diesen Gestalten. Auf der Kommandobrücke versteckt er sich sogleich hinter einem Großmonitor und wird so Ohrenzeuge einer hitzigen Diskussion zwischen den Generälen, den ISG Beauftragten und den Raumschiff-Piloten.
General Krawumm gereizt: „Jetzt hören Sie mir mal gut zu, - wir landen wie abgesprochen im Sektor 1b.! Hier steht es !“ dabei hält er einen versiegelten Umschlag in die Luft der mit der Aufschrift - Code Ultraviolett - beschriftet ist.
„Das ist doch absoluter Wahrsinn, noch bevor wir richtig aufsetzen sind wir schon durchlöchert.“ erwidert General Kami Kaze aufgeregt und hitzig zurück. Auch der erste Pilot schüttelt energisch den Kopf: „Schauen Sie doch mal runter ! Dort unten wird mit allen Mittel – Mann gegen Mann gekämpft – und dort soll ich landen ? Sie sind doch nicht mehr ganz bei Trost !“
Auch der ISG Behördenvertreter erhöht ärgerlich seine Stimme: „Meine Herren, das ist absolut unmöglich, wir riskieren den Verlust unseres Raumschiffes. Wir wären noch im Landeanflug in der Reichweite der schweren feindlichen Ari. Das dürfen wir nicht, das verstößt gegen sämtliche ISG Raumflug-Vorschriften. Da mache ich nicht mit. Das verbiete ich sogar hiermit ausdrücklich.“
General Krawumm erwidert nun äußerst gereizt, laut und verächtlich: „Ihr habt uns hier überhaupt nichts zu verbieten. Wir haben hier das Kommando. Ihr habt ja nur Angst um Euer erbärmliches Leben. Absolut kein Mumm, wir haben doch den Überraschungsmoment auf unserer Seite – wir schaffen das. Und außerdem lautet unser Auftrag eindeutig, den Truppen von TurtleKing rauszuhelfen.“
Der zweite Pilot antwortet nun ebenfalls sehr laut und hitzig: „Natürlich wollen wir den Truppen von TurtleKing helfen, aber wo bitteschön sollen wir denn landen ? Überall Trümmer, Leichen und kämpfte Truppen. Wenn wir hier mitten auf dem Schlachtfeld landen, werden wir auch manche unserer eigenen Leute unter uns zerquetschen. Also Euer Plan ist vollkommen hirnrissig. Hiermit verweigere ich Ihren Landebefehl. Und ausserdem unser Raumgleiter ist in keinster Weise bewaffnet und von der Panzerung nicht als Schlachtschiff ausgelegt. Wir würden den Landeanflug nie und nimmer überleben.“
Jetzt schreit General Krawumm sehr lautstark und mit hochroten Kopf zurück: „Nein, nein – ich gebe ihn hiermit den Befehl zum landen. Und das war eben eindeutig Befehlsverweigerung, meine Herren Sie sind alle meine Zeugen, ich bin von obersten Stellen autorisiert, genau diese Befehle zugeben. Seht hier diesen Umschlag mit meinen Befehlen. Also los, wir überraschen sie alle, lasst uns jetzt augenblicklich landen. Nur so können …“ Um seine Worte zu untersteichen, packt General Krawumm den ersten Piloten leicht an dessen Kragen. Auch einige andere Offiziere im Gefolge von General Krawumm, die sich bisher im Hintergrund gehalten haben, rücken nun vor und nehmen eine bedrohliche Haltung ein. Der erste Pilot reißt sich aber energisch los und es entsteht ein kleines Handgemenge. General Kami Kaze versucht nun General Krawumm zu beschwichtigen, aber es gelingt ihm nicht. Ein leichter Tumult entsteht. Dann ein Schuss, augenblicklich ist es ruhig und alle blicken überrascht auf den Schützen. General Kami Kaze steht dort mit noch rauchender Pistole und erhebt sogleich das Wort: „Ich übernehme hiermit das alleinige Kommando. Wir landen in Sektor 3 - basta !“
TurtleKing Offline



Beiträge: 31

26.10.2008 01:33
#43 RE: Ignis Antworten

"Wir sollen WAS tun?"

"Hier steht, wir sollen die Position halten und auf die angegebenen Koordinaten feuern. Dort soll sich ein weiterer Rottenführer befinden, der mit Hilfe unserer Thunderbolts ausgeschaltet werden soll."

"Hast du denen klar gemacht, was das bedeutet? Hier ist die Hölle los und wenn wir nicht schleunigst den Rückwärtsgang einlegen werden uns diese verfluchten Wilden genauso grillen wie den Rest unseres Verbands! Ich hab keine Lust hier draufzugehen, damit sich irgendsoein Luftwaffenheini einen Orden ankleben kann. Die haben sowieso ein viel zu leichtes Leben in ihren Luxusfliegern"

"Hier steht, sie sind sich der Konsequenzen bewusst, aber wir sollen unsere Pflicht tun. Dafür wurden wir ausgebildet und jeder wusste, dass es eines Tages so kommen könnte."

Der Kommandant der ohnehin stark angeschlagenen leichten Artillerie FH77 sackte für einen Augenblick in sich zusammen und blickte mit glasigen Augen zu Boden. Es dauerte ein paar Sekunden bis er sich gefangen hatte und dem Richtschützen die Koordinaten durchgab. Soviel war klar: er würde den staubigen Boden von Ignis nie wieder verlassen und fernab der Heimat sterben. Ein Schicksal, dass er mit dem wenige Kilometer in einem Graben kauernden Stammeshäuptling namens Rufus teilen würde. Kein schlechter Tod für einen Space Invader.

BananaJoe Offline




Beiträge: 361

28.10.2008 16:39
#44 RE: Ignis Antworten

„He, Jungchen,“
„Direktor van Harius, was kann ich für Sie tun?“
„Nicht so laut, mein Sohn. Vielleicht kann ich ja etwas für Dich tun.“
„Sie wollen etwas für mich tun?“
„Ich könnte mir denken, das die Sache hier nicht so läuft, wie Du es Dir vorgestellt hast, oder? Was hältst Du davon, diesem Gemetzel hier den Rücken zu kehren und Dir ein hübsches Sümmchen nebenbei zu verdienen?“
„Hmm, naja.“
„Komm schon, Du bist doch ein cleveres Kerlchen, und Du kannst auch mit so ziemlich jedem Fahrzeug umgehen, oder? Ich hab hier eine kleine private Angelegenheit zu klären und einer meiner Leibwächter hat gerade gekündigt, faselte was von Ehre und solchen Kram. Ich hätte also auch eventuell eine Langzeitstelle zu vergeben, wie sieht´s aus?“
„Also gut, Direktor van Harius, ich bin dabei.“
„Hervorragend. Pass auf, das Dich keiner sieht und komm in einer Stunde zu meinem Hoovercraft, dann machen wir uns aus dem Staub. Ich möchte verschwunden sein, bevor die Sache hier richtig eklig wird. Und glaub mir, Jungchen, Du wirst es nicht bereuen.“

BananaJoe Offline




Beiträge: 361

29.10.2008 16:22
#45 RE: Ignis Antworten

„General Kami Kaze, ich muß ihnen etwas melden.“
„Ah, Leutnant Schröder, was gibt’s denn so dringendes?“
„Nun, äh, ich, äh.“
„Schröder, wir sind hier im Krieg und wenn ich schon sterben muß, dann durch eine Kugel und nicht an Altersschwäche, also eiern Sie hier nicht rum und kommen Sie endlich zur Sache.“
„Nun, das Hoovercraft von Gefängnisdirektor a.D. Van Harius ist verschwunden und, äh, das gleiche gilt auch für ihn selbst.“
„Ich hab´s doch gewusst, das man dieser Bazille nicht trauen kann! Der Kerl war mir von Anfang an unsympathisch, wie der schon aussieht, Kopf größer wie ein Spiegelei, diese dicke Brille und die hinterlistigen, kleinen Rattenaugen, ich hätte ihn schon auf dem Flug aus der Luftschleuse werfen sollen. Sagen Sie allen Posten bescheid, wenn dieser miese Drecksack sich hier noch mal blicken lässt, sollen sie ihn augenblicklich zu mir bringen, und wenn er Zicken macht, nicht lange fackeln, erschießen den Mann. Ich hoffe für ihn, das seine Knochen hier irgendwo in der Wüste verrotten, denn wenn ich den Kerl zu fassen kriege, werde ich ihn eigenhändig vor eine Kanone binden.
Haben Sie mich verstanden, Schröder?“
Ja , Herr General!“
„Gut, und wo ich gerade so schön in Fahrt bin, ganz so Unrecht scheinen diese Trantüten von ehemalige Gefängniswärtern doch nicht zu haben. Also sagen Sie dem Küchenbullen, wenn er mir nochmal solchen ungenießbaren Fraß vorsetzt, schicke ich ihn an die vorderste Front, da kann er dann mit seinen fetten Klumpfüßen nach Minen suchen. Haben Sie alles verstanden?“
„Ja, Herr General!“
„Dann ab jetzt!“

Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

31.10.2008 23:58
#46 RE: Ignis Antworten
„General Kami Kaze, ich muß ihnen etwas melden.“
„Ah, Leutnant Schröder, was gibt’s denn so dringendes?“
„Nun, äh, äh, …. die ISG hat sich gemeldet.“
„Das macht sie doch fünfmal am Tag ..und…“
„Ja - aber….“
„Schröder – jetzt reden Sie schon – machen Sie doch gefälligst das Maul auf – aber dalli.“
„Ah, …es soll eine Konferenzschaltung von der ISG zu allen Heerführer auf Ignis geschaltet werden – Sie sollen sich direkte dazuschalten.“
„So ein Quatsch, die ist doch nicht abhörsicher.“
„Weiß auch nicht, ich soll`s nur ausrichten.“
Einige Minuten später schaltet sich auch General Kami Kaze dazu. Die Konferenz hat bereits begonnen:

„Bisher wurden von den begabten Technikern in aller Eile nur Ersatzteile zusammengeschraubt. Aber es zeigt sich langsam, dass die Deborkämpfer sehr zäh sind und dass möglicherweise mit einem längeren Aufenthalt auf Ignis gerechnet werden muss. Bestimmte Schlüsseleinheiten könnten, falls die unterirdischen Fabriken in Gang gebracht werden könnten, schnell hier vor Ort hergestellt werden. Der Umbau und die Inbetriebnahme der unterirdischen Fabriken, könnte so die einhellige Expertenmeinung recht rasch von statten gehen. Die einzige offene Frage ist zur Zeit die Energiegewinnung.“ -
Hierzu meldet sich nun ein älterer Wissenschafts- und Technikberater der ISG zu Wort. „Der Aufbau herkömmlicher Energiegewinnungsquellen ist sehr kostspielig und vor allen sehr zeitaufwendig. Früher haben wir dieses Thema auf Ignis oft kontrovers diskutiert. Die anfänglichen Solar- oder Windkraftanlagen auf Ignis, waren für diesen Planetentyp nicht praktikabel. Da in dieser Wüstenlandschaft öfters absolute Windstille herrscht, waren uns schließlich die Windkraftanlagen zu unsicher. Ebenso konnten durch die teilweise heftigen Sandstürme oder einfach nur durch dicken Rauch die Solaranlagen nicht zuverlässig arbeiten. Dazu kam das durch die andauernden Vulkanausbrüche, neben dem vielen Staub auch sehr viele Steine in die Luft geschleudert wurden. Wenn diese schließlich wieder auf dem Boden einschlugen, richteten sie verheerende Schäden an unseren Solaranlagen an.
So blieb uns schließlich nur eine Wahl.
Wir mussten, ähnlich wie bei allen anderen Gebäuden und Fabriken, mit unseren Anlagen tief unter die Erde.
Geothermische Energie ist ohne Sonne oder Wind immer verfügbar, und kann durch spezielle Bohrtechniken fast überall ökonomisch sehr rentabel und ökologisch unbedenklich erschlossen werden. Hoch entwickelte Bohranlagen, spezialisierte Bohrmannschaften, moderne Bohrtechnologien und effiziente Kraft-Wärme-Kopplungen ermöglichen aus Geothermie bereits heute niedrigere Stromgestehungskosten, als alle anderen alternativen Energieträger. Erdwärme wird in Zukunft einen bedeutenden Beitrag zur Energieversorgung leisten. Keine andere Energiequelle kann diese einzigartigen Vorteile, bei geringsten Nachteilen, für eine gesicherte Energieversorgung über tausende Jahre bieten.
Geothermie ist die kompromisslose, grundlastfähige Energieoption für die Zukunft!“
„Ok, ok“ unterbricht nun der Planetenverwalter Glasus grob: „Also wir machen das jetzt so:
1.) Einige hochrangiger ISG Technik- und Wissenschaftsberater werden mit einem kleinem Space Shuttle auf Ignis abgesetzt. Der Space Shuttle landet nicht, sondern die Wissenschaftler sollen per Fallschirm in den Zielgebieten abspringen.
2.) Diese beraten nun bei der Aktivierung der alten Erdwärmeanlagen.
3.) Anschließend werden die kleinen Fabriken von Schutt und Staub gesäubert und wieder in Gang gebracht.“
Ein anderer ISG Ingenieur meldet sich nun zu Wort. „Mit Verlaub, das ist ein sehr waghalsiges Projekt. Selbst in Friedenszeiten eine echte Herausforderung. Aber Produzieren auf einen kargen Wüstenplaneten, wo erbittert gekämpft wird, dass kann und will ich mir nicht vorstellen. Wissen Sie, diese Geothermischen-Anlangen sind hoch komplex. Sie können froh sein, wenn Sie ihnen nicht um die Ohren fliegen. Selbst wenn wir alle Gerätschaften und Materialen hätten, das würde Monate dauern.
„Nein, nein – was reden Sie den da“ unterbricht Glasus erneut. „Wir bekommen das hin, Ihr werdet es sehen. Unsere Müllsammler auf Ignis haben wir seit jeher sträflich unterschätzt. Da ist so manch brauchbarer und verkannter Technikfreak und guter Ingenieur dabei.“
Eine bisher unbekannte Stimme meldet sich mit fester Stimme: „Das ist doch der reine Wahnsinn, nur Geld- und Zeitverschwendung.“
"Wer sind Sie den ?" schnattert nun eilig Glasus aufgeregt dazwischen.
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BananaJoe Offline




Beiträge: 361

01.11.2008 06:12
#47 RE: Ignis Antworten
Noch immer Konferenzschaltung.

„Hier spricht General Kami Kaze!
Wenn ich so was schon höre, wollen nicht landen. Eure Piloten in ihren schicken, gebügelten Uniformen haben wohl Angst, das ihr fliegender Weltraumschrott ein paar Kratzer abbekommen könnte?
Ich will hier irgendwann mal wieder runter von diesem Drecksplaneten und hier nicht anfangen Fabriken zu putzen und ne Produktion aufzubauen. So ein Quatsch kann auch nur solchen Schreibtischtätern wie Euch einfallen. Bei dem ganzen Wasserdampf, der hier entweicht, sieht man ja die Hand vor Augen nicht, von der Gefechtszone gar nicht zureden.
Ist Euch Gehirnakrobaten mal die Idee gekommen, das ein einziger Treffer ausreicht, um diese zusammengebastelte Anlage und uns alle hier, nach Walhalla zu befördern?
Was wir hier brauchen sind schwere Waffen und vor allem Sprit, und keine Wissenschaftler. In den Tanks von meinen Einheiten staubt´s bereits und wenn ich da rein pinkel wird das auch nicht viel nützen. Also kommt mit ein paar konstruktiven Vorschlägen rüber oder werft Eure Wissenschaftler über der gegnerischen Basis ab, da können sie dann die Debor vollquatschen. Die werden vermutlich sofort die weiße Fahne hissen und sich freiwillig ergeben oder sich ne Kugel in den Kopf jagen, nur um den Gelaber zu entgehen.
Ich bin General und kein Hobbybastler. Eure Idee halte ich persönlich für geistigen Dünnschiss. Aber was soll´s, ohne Sprit ist die ganze Sache von vorn herein zum Scheitern verurteilt, also werft hier lieber ein paar Geschütze ab, damit kann ich wenigstens was anfangen.“
Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

01.11.2008 09:42
#48 RE: Ignis Antworten
Noch immer Konferenzschaltung.

„Also jetzt hören Sie mir mal gut zu“, erwidert nun sehr aufgebracht und erbost ISG Planetenverwalter Glasus.
„Ihr Name war doch Kami Kaze oder so ähnlich, egal - eh nie was von Ihnen gehört. Was haben Sie den bisher geleistet? Wie viel Rottenführer haben Sie bisher schon eliminiert? Ich kann es Ihnen genau sagen, bisher gar keinen! Die bisherigen Abschüsse gehen alleine auf das Konto von Turtleking und Rehorse. Zu Ihrer Erinnerung hier noch mal ganz genau zum mitschreiben:
Turtleking: Duke, Mogul, Rufus
Redhorse: Ragnor
Noch am Leben: Zagreus, Jerobeam
Also machen Sie lieber hier Ihre Arbeit, als große Sprüche zu klopfen. Wenn ich mir Ihren wirren Haufen so per Satellit von oben anschaue, keine Struktur, keine Frontlinie – ein völliges Durcheinander. Alle laufen scheinbar völlig kopflos und wirr umher. Wo ist hier die Führung? Und da sollen wir noch Material und Treibstoff investieren? Dann können wir den wertvollen Treibstoff doch direkt in den Sand leeren?
Ein allgemeiner Auflösungsprozess hat ja bei den draconianischen Streitkräften bereits eingesetzt und das noch bevor es zu einem richtigen Kampf gekommen ist. Wir hörten dass sich bereits einige Ihrer Truppenteile unerlaubt entfernen und dass sogar blinde Passagiere auf Ignis mitgenommen wurden. Wie kann es beispielsweise sein, dass sich so ein ehemaliger Gefängnisdirektor einfach mit Armeegegenständen in die Wüste verdrückt um seine dubiosen Privatangelegenheiten zu erledigen?
Wir werden uns über Ihren eigenartigen Führungsstil mit Nachdruck bei Ihrem Vorgesetzten General Krawumm und bei Ihrem Herrscher Hagun Draco dem Draconianischer Imperator beschweren. Das ist ja alles unfassbar.“
Redhorse Offline



Beiträge: 479

01.11.2008 10:02
#49 RE: Ignis Antworten
Nach Glasus' harschen Worten herrscht kurz Ruhe, dann meldet sich Chard Bradon zu Wort:

"General Kami Kaze, Glasus hat recht. Wenn Euch der Sprit fehlt, dann laßt doch Ausrüstungen für Shock-Trooper, Sniper, Gunner und Sam-Trooper herstellen und rüstet Euer Reparatur- und Wartungspersonal damit aus. Wenig ist besser als gar nichts und wir brauchen jeden Mann. Wir kommen zu langsam voran und jeder Schritt kostet große Verluste. Also reißt Euch zusammen und benutzt das, was Ihr kriegen könnt. Improvisation ist der Schlüssel zum Sieg. Bradon Ende."
Duke Offline




Beiträge: 24

01.11.2008 11:50
#50 RE: Ignis Antworten
Noch immer Konferenzschaltung.

...trr-hrr...krrrr...

Verzeihung, meine Herren, Zagreus hier. Ich habe mir erlaubt, euere kleine Unterhaltung mitzuhören. Ich hoffe, ihr seid mir deswegen nicht böse.

(Achimus der Mechaniker im Hintergrund: "Verschlüsselung, dass ich nicht lache...")

Lasst den alten Kami in Ruhe. Es ist nicht sein Fehler, dass die Space Invaders lieber sterben wollten als meinen Bruder Rufus leben zu lassen. Das blöde ist nur, er hat die alten Aufseher mitgebracht. Sie sind hier, gelinde gesagt, nicht willkommen.

Aber die ganze Sache fängt an, micht zu langweilen. Seid ihr todesmütig? Ok, die Geiseln sind euch egal, das habe ich jetzt kapiert. Aber das Leben eurer eigenen Soldaten? Wir vermuten, das ihr die Verluste gar nicht nach hause meldet, nach dem Motto, dem Sieger wirds verziehen. Wir haben da etwas nachgeholfen und die Bilder vom Schlachtfeld im Süden gerade an einige Nachrichtenagenturen geschickt.

(Achimus der Mechaniker im Hintergrund: "Danke, dass wir den Verbindungskanal der Draconier nutzen dürfen. Amateuere...")

Achimus, halt die Klappe! Wo war ich? Ach ja. Wie gesagt, es langweilt uns. Vielleicht sollten wir etwas hachhelfen? Zum Glück haben wir so viele Ersatzteile aus den Wracks, dass wir vieles aufbauen können. Achimus dachte da an seine Magisterarbeit. Bigguard, schon mal gehört? Nein? Macht nichts.

So, ich muss dann mal wieder. Man sieht sich auf dem Schlachtfeld.

Zagreus, Ende.


...trr-hrr...krrrr...
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ignis.jpg  
Bahunabega Offline



Beiträge: 54

01.11.2008 12:25
#51 RE: Ignis Antworten

Teamleiter Schult räuspert sich.

Nun ja, für jemand der ohne Verhandlungsmasse und ohne Nachschub in einem Sandloch sitzt, spuckt Zagreus recht große Töne. Wollen hoffen, dass er sein Projekt eines überdimensionierten und gegen Trooper-Wellen nutzlosen Raketenwerfers tatsächlich vorantreibt, es passt jedenfalls zum Stil seiner Propaganda.

Zurück zum Thema - Ich bezweifle stark, dass die ISG in der Lage sein wird, derart umfangreiche Produktionsanlagen zur Verfügung zu stellen, dass wir in einem regulären Herstellungsprozess Einheiten erzeugen können, wie sie die Schrottsammler bisher so erfolgreich improvisiert haben, beispielsweise Hubschrauber und mittlere Artillerie. Auf das Treibstoffproblem hat General Kami Kaze in seiner unmissverständlichen Art ja bereits hingewiesen.

Da wir jetzt ohnehin den Bereich unserer Landezonen wieder verteidigen müssen - und ich bin gespannt, ob diese zusätzliche Aufgabe nicht alles verschlingt, was wir produzieren können - wäre die ISG jetzt vielleicht bereit, Materialversorgungsflüge von unseren Heimatplaneten zuzulassen, um sicherzustellen, dass wir von der neuen Energieversorgung und Produktionsmöglichkeit auch etwas haben. Verwalter Glasius?

Redhorse Offline



Beiträge: 479

01.11.2008 12:32
#52 RE: Ignis Antworten
"... Da kann ich nur widersprechen!" Chard Bradon schüttelt den Kopf. "Wie lange wollt Ihr hier noch bleiben? das dauert doch ewig, bis die Raumschiffe hier ankommen. Wir werden doch mit so ein paar Ganoven fertigwerden!"
BananaJoe Offline




Beiträge: 361

01.11.2008 13:23
#53 RE: Ignis Antworten

ein kurzes wütendes Schnauben...

„Was war´n das eben? Ich glaub, ich steh im Wald! Wen hab ihr inkompetenten Heinis von der ISG denn hier noch so alles eingeladen, vielleicht solltet ihr die Sache gleich über ISN senden!

Schröder! Wo sind meine Beruhigungstabletten?

Jetzt hören Sie mir mal gut zu, Glazzus, oder wie auch immer Sie heißen mögen. Wenn ich mir den ganzen Schlamassel so ansehe, sind Sie wohl der Letzte, der etwas zu meinem Führungsstil sagen sollte. Sie setzen uns hier mitten im Kampfgebiet ab, wir sollen die Space Invaders raushauen mit so einer Pfadfindertruppe und dann faseln Sie hier was von einer klaren Frontlinie? Sehen Sie sich doch mal meine Truppen an, ein paar trainierte Einheiten, ein paar junge Spunde und diese ehemaligen Gefängniswärter, die sich bestenfalls als Wanderprediger eignen.
Wie wäre es, wenn Sie mal hier mit runter kommen würden und wir kämpfen dann Seite an Seite, anstatt nur Sprüche zu klopfen. Aber vermutlich ist das gar nicht mehr möglich weil der schicke Sessel, auf dem Sie sitzen, und Ihr Arsch schon eine verschmolzene Einheit bilden. Was ist passiert, hat Ihre Sekretärin heute früh Ihren Kaffee nicht kalt gepustet, das Sie sich den Mund verbrannt haben oder kommt aus der Klimaanlage in Ihrem hübschen Büro, auf Ihrer netten, kleinen Raumstation, etwa kein Rosenduft mehr? Hier unten ist die Hölle los und wenn Sie persönlich hier wären und den Geruch aus Pulverdampf, Schweiß und anderen Dingen, die ich hier mal nicht näher erwähnen will, einatmen müssten, würden Sie sich vermutlich als heulendes Etwas unter irgendeinem Feldbett verkriechen.

Danke, Schröder. Und wie soll ich die Dinger runter kriegen? Holen Sie den verdammten Whisky!

Wo war ich gerade?
Ach ja, wer hat mir denn diesen Ex-Direktor untergejubelt? Das waren doch wohl Sie! Wie war das doch gleich? Das ist ein guter Mann, verfügt über Insiderinformationen, hat auch diverse Spenden an Treibstoff und Ausrüstung beigesteuert. Und jetzt soll ich dafür verantwortlich sein, das der Kerl stiften gegangen ist? Ich hab wohl´n Hörfehler, wenn´s nach mir gegangen wäre, würde dieser Drecksack angekettet an der Stoßstange meines Kommandofahrzeuges hängen. Aber keine Sorge, ganz so bescheuert, wie Sie vielleicht denken, sind wir draconianischen Hinterwäldler nun auch wieder nicht. Der Aufenthaltsort von diesem Schweinehund ist mir durchaus bekannt und zu gegebener Zeit werde ich mich um ihn kümmern.
Und was die Bemerkung meines geschätzten Kollegen Chard Bradon betrifft, diese ganze Aktion hier ist eine einzige Improvisation. Auch die rückwärtigen Dienste sind bereit, ihren Mann an vorderster Front zu stehen und wenn sich auf euren Radarschirmen etwas Großes und Unförmiges auf die gegnerischen Stellungen zu bewegt, dann ist das unser Küchenbulle, der ein neues Betätigungsfeld gefunden hat.
Ich hoffe, das dieser Debor-Fatzke hier immer noch zuhört. Wir sind Draconianer und nicht Draconier, Du Kasper und wir sehen uns mit Sicherheit auf dem Schlachtfeld, denn ich gedenke, meinen letzten Whisky auf diesen Mistplaneten aus Deiner Hirnschale zu trinken.
So, und jetzt entschuldigen Sie mich, ich habe hier noch ein paar unbedeutende Kleinigkeiten zu tun, wie zum Beispiel einen Krieg zu führen.
Kami Kaze Ende!

Schröder! Schalten Sie diese Scheiße aus, sonst kriege ich hier noch´n Blutrausch!“

Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

01.11.2008 15:30
#54 RE: Ignis Antworten
Noch immer Konferenzschaltung.

Entschuldigen Sie bitte, dass ich hier dazwischenfunke. Ja – Achimus von der Deborsekte hat vollkommen recht, diese Funkverbindung ist absolut unverschlüsselt. Wollte gerade mit Mutti funken als ich bei der Frequenzsuche zufällig auf Euch gestoßen bin. Ich gehöre dem „Verein ehemaliger Gefängniswächter e.V.“ an und kam jetzt mit den anderen Freiwilligen im Gefolge von General Kami Kaze erneut auf Ignis.
Aber gestatten Sie, dass ich mich kurz Vorstelle. Mein Name ist „Waldemar“ und ich gehörte früher der Abteilung Territoriale Wehrverwaltung (TerrWV) auf diesem Sträflingsplaneten Ignis an.
Wir waren zu meiner Zeit auf Ignis zuständig für die Bereitstellung von Zivilpersonal sowie die Ausstattung mit Material und Gerät im Einsatz. Meine Aufgabe war die Beschaffung und die Überwachung der Treibstoffvorräte. Laut eines neuen Gesetzes wurden kurz vor der Evakuierung verschiedene unterirdische Treibstofftank angelegt. Da ich für das Befüllen zuständig war, sind mir die Standorte wohl vertraut. Aufgrund der Erdbeben, Vulkanausbrüche und anderer Widrigkeiten hier auf Ignis, wurden diese Spezialbehälter unter meiner Aufsicht, sehr tief in den Erdboden eingegraben. Nur die Einfüll- und Entlüftungsstutzen waren im Wüstensand noch sichtbar. Leider wurden diese Tanks in der Nähe unseres Zentralgefängnisses …
STOP ! STOP ! Verbindung sofort trennen!!!
knirsssssssssssch....Jetzt ist eine leise Stimme im Hintergrund vernehmbar.
Verbindung getrennt.
knirssssssssss…
"HALLO - hier Planetenverwalter Glasus.
Seit Ihr jetzt alle verrückt geworden, Ihr könnt doch nicht so Sachen hier ausplaudern? General Kami Kaze, der Zwischenfunker kam aus Ihren Reihen. Falls Sie mal freundlicherweise kurz Ihre Whiskyflasche weglegen könnten, der Mann sitzt in Ihrem Lager. Machen Sie den Mann sofort ausfindig und unterbinden Sie in Zukunft solche Aktionen. Das wird ja hier immer besser, jetzt Funken auf unserer Frequenz schon die Hausmeister.“
BananaJoe Offline




Beiträge: 361

04.11.2008 22:34
#55 RE: Ignis Antworten
Immer noch Konferenzschltung.

Nach einer kurze Unterbrechung. knirssssssssss… ................

„Hallo Mutti, Hallo?“
„Hallo Waldemar, mein Junge, wie geht es Dir? Bekommst Du auch genug zu essen? Du trinkst doch nicht etwa Alkohol?“
„Nein Mutti, alles ist bestens. Oh, einen Moment, Mutti, ich glaube, da kommt jemand.“

„ICH GLAUB, ICH SPINNE!
Quatscht der Kerl hier schon wieder dazwischen.“

„Hallo? Hallo, wer ist denn da?“
„Hier ist General Kami Kaze.“
„Ach das ist aber schön, das ich Sie mal sprechen kann. Sie müssen nämlich wissen, der Waldemar ist sehr sensibel.“
„Na das bin ich doch auch, Sensibel ist mein zweiter Vornahme.“
„Ja wissen Sie, an seinem 45.Geburtstag da hat er ...“
„Hahaha. Dolle Geschichte, Mutti, sehr interessant, aber der Waldi und ich haben jetzt ein paar Kleinigkeiten zu klären. Tschüss Mutti.“

Das Funkgerät löst sich in rauchende Kleinteile auf und General Kami Kaze lässt seine Automatik lächelnd ins Halfter zurück gleiten.

„So. Und nun zu Dir, Du Hampelmann. Wie kommst Du dazu, hier einfach wieder dazwischen zu labern?“
„Ich wollte doch bloß...“
„SCHNAUZE! Und nimm gefälligst Haltung an, wenn ich Dich zusammenscheiße! So wie Du dastehst, gehst Du bei mir nicht mal Ansatzweise als Mensch durch. Beweg Deinen Kadaver rüber zum Kommandostab, aber im Laufschritt, bevor ich Dir die Eingeweide rausreiße, Du Jammergestalt!“

Keuchend kommt der ehemalige Gefängniswärter der Abteilung Territoriale Wehrverwaltung (TerrWV) im Stabszelt an, ihm auf den Fersen General Kami Kaze.

„So, Du weist also, wo die Sprittlager sind und hältst es nicht für nötig, mich darüber zu informieren?“
„Es hat mich ja niemand gefragt.“
„NIEMAND GEFRAGT? Ich dachte immer, Menschen ohne Gehirn wären nicht lebensfähig, aber Du bist ja wohl das beste Beispiel dafür, das so was doch möglich ist!“

Der General zieht seine Waffe aber Leutnant Schröder hält ihn zurück.

„Das können Sie nicht machen, Herr General.“
„Warum nicht? Wir haben Krieg, das geht schon in Ordnung. War halt ein Unfall oder ne verirrte Kugel, da fragt nachher sowieso keiner mehr nach.“
„Wir haben aber die Koordinaten der Lagertanks noch nicht.“
„Da haben Sie wohl recht, aber hinterher, da darf ich doch oder?“
„Ja, Herr General, hier trinken Sie, das beruhigt die Nerven.“
„Danke Schröder. Und Du, Waldi, was stehst Du hier so dämlich rum? Zeichne die Koordinaten in die Karte ein, Du jämmerlicher Haufen, sonst überleg ich mir die Sache noch.“

„Schröder, steht die Verbindung zur ISG noch?“
„Die ganze Zeit.“
„Na schön. Planetenverwalter Glarus, hören sie mich? Hier Kami Kaze.“
„MEIN NAME IST GLASUS!“
„Ja, wie auch immer. Ich übermittle Ihnen jetzt die Koordinaten der Lagertanks. Ein Sprittlager scheint hier ganz in der Nähe zu sein, ich werde das gleich mal persönlich überprüfen.“
Kami Kaze Ende.“

„So Waldi. Du und Onkel Kami Kaze machen jetzt einen kleinen Spaziergang und überprüfen Dein Geschmiere gleich mal. Und sollte ich nicht das vorfinden, was ich vorfinden will, dann werde ich Dich persönlich bis zum Hals in den heißen Sand eingraben, als Futter für diese verdammten Ameisen. Hast Du mich verstanden?“
„Ja.“
„Dann beweg Dich. IM LAUFSCHRITT!!“
Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

09.11.2008 00:58
#56 RE: Ignis Antworten
knirssssssssss… ................
„Hallo, könnt Ihr mich verstehen, hier Major Sirius. Seit Tagen fahre ich hier einsam durch die Wüste. Ich
hangele mich von einem versteckten Depot zum Nächsten.
Durch Zufall bin ich auf einer holprigen Piste an den Radioknopf gekommen und was muss ich jetzt da hören? Ich muss schon sagen, ein äußerst merkwürdiges Unterhaltungsprogramm ist das schon. Eure Diskussionen kann man jetzt sogar über das Radio empfangen. Ich glaube nicht, dass dies so von Euch gewünscht wurde? Muss jetzt leider das schützende Gebirge verlassen und meinen Weg laut meines Auftrages, in süd-westlicher Richtung durch die offene Wüste fortsetzen.“
Meldung Ende knirssssssssss… ................
Angefügte Bilder:
AlleininderWueste.jpg   DepotsinderWueste.jpg   HoehlendepotsimSand.jpg   Steinkante.jpg   wadi4.jpg  
BananaJoe Offline




Beiträge: 361

09.11.2008 08:28
#57 RE: Ignis Antworten

Trotz seines Alters bewegt sich General Kami Kaze erstaunlich leichtfüßig und geschickt, jede Deckung nutzend, durch die heiße Wüste. Ihm auf den Fersen, mit der Eleganz eines Walrosses, schwitzend und nach Luft schnappend, der ehemalige Gefängniswärter Waldemar Plaschke.
Nach einiger Zeit finden Sie, was sie suchen.


„So, Waldi, das hier sind wohl die Einfüllstutzen, oder?“
„Hhhm... J..J..Ja... Hhmhh.“
„Mensch, geh in Deckung, Du blöder Hund, stehst ja da wie ein Leuchtturm mit Deiner roten Birne, selbst meine blinde Großmutter könnte Dich auf´n halben Kilometer Entfernung noch abknallen!
Was ist denn mit Dir los Waldi, hat´s hier geregnet? Mann, Du triefst ja richtig, das laue Lüftchen ist wie Tauwetter für Dicke, hä? Wenn Du gewusst hättest, was das hier für ne Scheiße wird, dann wärst Du lieber zu Hause geblieben, bei Mutti auf´n Sofa, mit´n großen Zober Futter auf den Knien, oder?“
„Hhhm... Ja.“
„Naja, andererseits, wenn Du hier überleben solltest, wird Mutti aber mächtig stolz auf ihren Sohnemann sein und Du kannst der ganzen Nachbarschaft von Deinen Heldentaten berichten. Dann noch ein Foto von Dir in ner schicken Uniform und ner ordentlichen Knarre in der Hand, man, da wird Mutti aber platzen vor Stolz. Das Foto kommt dann bestimmt auf´s Kanapee, gleich neben Hoss Cartwrights Keramikgedächtnisgedenkhütte, was, hahaha.
Was ist, Waldi, geht’s wieder? Schraub mal den Verschluss ab, woll´n mal sehen, wie viel Sprit noch so drinn ist.“

Waldemar macht sich an dem Verschluss zu schaffen und nach einigen Mühen hat er ihn geöffnet. General Kami Kaze lässt ein Maßband in den Tank gleiten, beim Herausziehen glänzt es bereits nach wenigen Zentimetern vor Feuchtigkeit.

„Waldemar, mein Goldjunge, anscheinend ist Deine Existenz wohl doch nicht so unnütz, wie ich dachte. Das Ding ist bis zum Anschlag voll mit Sprit, hervorragend. Schraub wieder zu, wir werden den Tank mit ein paar Kampfeinheiten sichern. Ich hoffe nur, das uns die verdammten Debor nicht zuvor kommen, mal sehen, ob sich was von dem Pack hier herum treibt.“

Der General sucht mit seinem Fernglas die Umgebung ab. Auf einmal stutzt er.

„Was, zur Hölle, ist den DAS?




Waldi, LAUF!“
„Was ist denn, Herr ...“
„Frag nicht so blöde, LAUF!“
„Aber...“
„Wenn Du Mutti noch von Deinen Heldentaten berichten willst, dann renn um Dein beschissenes Leben!“

Wenig später kommt General Kami Kaze beim Kommandostand an, Minuten später schleppt sich auch Waldemar Plaschke röchelt ins Lager. Selbst der General ist etwas ins Schwitzen geraten.

„SCHRÖDER!
Stellen Sie sofort eine Verbindung mit diesen Dumpfbacken von der ISG her, bringen Sie mir ne Flasche Whisky und meine Reserveuniform, und das alles augenblicklich!“
„Herr General, was ist denn mit Ihnen los, so kenne ich Sie ja gar nicht.“
„Her mit der Flasche.“

Kami Kaze setzt die Whiskyflasche an und nimmt einige große Schlucke.

„Schröder, wir sind erledigt. Wir sind sowas von tot, meine Fresse ist das ne verdammte Scheiße.“
„Die Verbindung steht, Herr General.“
„Glazze, sind Sie drann? Hier Kami Kaze.“
„MEIN NAME IST...“
„Interessiert mich einen Dreck, Sie verdammter Armleuchter! Was für eine beschissene Aufklärung habt hier gemacht? Ihr erzählt uns was von leichten Waffen, die die Debor haben sollen und ein paar Buggys. Auf meinem Erkundungsgang hab ich gerade was anderes gesehen, ein Monstrum von einem Panzer, der macht aus unseren leichten Einheiten locker Kleinholz. Als ich das Ding gesehen hab, hab ich mir vor Schreck die Uniform voll geschissen. Auf das Ding zu schießen ist ja wie mit Wattebällchen werfen, wie sollen wir denn sowas knacken?
Wie kann man so ein Mörderteil übersehen? Eure Aufklärer tragen wohl alle gelbe Armbinden mit drei schwarzen Punkten drauf, oder wie soll ich mir so ein Versagen sonst erklären?
Denkt mal darüber nach, Ihr Sesselfurzer.
Ach ja, das mit den Sprittlagern scheint zu stimmen, das hier in der Nähe ist jedenfalls voll.
Kami Kaze Ende.“

General Kami Kaze lässt sich erschöpft auf einen Hocker fallen, springt aber sofort wieder auf.

„Schröder, her mit meiner Reserveuniform. Ich bin mal für ne Weile beschäftigt, also keine Störung. Ist das klar?“
„Hab verstanden, Herr General.“


Duke Offline




Beiträge: 24

09.11.2008 11:43
#58 RE: Ignis Antworten
Unverschlüsselter Funkspruch

Zagreus an alle ungebetenen Gäste.

Verehrter Glasus, vielen Dank für das Geschenk, 50k MF können wir gut gebrauchen. Dass es irtümmlich nicht an uns, sondern an die Schwarzbegas ging, ist gar kein Problem. Haben wir schnell und unbürokratisch behoben. Blöderweise wollte irgendeine Wehrsporttruppe, die sich die Wachen nannte, das mit der Verwechslung nicht einsehen. Und hat das Nachsehen...
Nun zum eigentlichen Thema. Ihr habt das was ich haben will, ich habe was, was ihr haben wollt. Mein alter Freund Dulcius hat sich irgendwo zwischen den Drachenmännern und den Unnies verirrt. Das Alter, wisst ihr...
Es wäre doch nett, wenn ihr den alten pflegebedürftigen Mann sicher zu mir geleiten würdet, zusammen mit seiner alten Rennmaschine, er hängt ja so an ihr. Und ich lasse die zwei neu hinzugekommenen ISG-Gäste frei. Überlegt es euch.
Ach ja, eins fällt mir noch ein. Dulcius ist zwar alt, aber nicht senil. Und wir haben Funkverbindung. Sollte er angegriffen werden, werde ich sofort alle Geiseln exekutieren lassen. Sie nutzen mir auch so nichts, dann können wenigstens meine Jüngs bischen zielschiessen üben. Ihr kennt mich mittlerweile, ich bin nicht Duke. Es macht mir kein spass, ich werde aber keine Sekunde zögern.

Unknown, willkommen in der Hölle.

Zagreus, Ende.
Excalibur Offline




Beiträge: 1.317

13.11.2008 23:22
#59 RE: Ignis Antworten
Mit einem sichtlich sorgenvollen Gesicht betrachtet Planetenverwalter Glasus die neuen Satellitenbilder in der ISG Zentrale. „Das sieht nicht gut aus, das sieht wirklich nicht gut aus.“ hört man ihm immer leise murmeln.
„Wir müssen sofort eine Dringlichkeitssitzung einberufen!“ zu einer Mitarbeiterin gewannt, „Bitte machen Sie eine Lautsprecherdurchsage.“
Einige Minuten später füllt sich das Lagezentrum. Nach einer kurzen Begrüßung beginnt Glasus seine Ausführungen:
„Das sieht nicht gut aus.
Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Ereignisse:
1.) Die Geiselerschießungen haben aufgehört. Ich vermute dahinter ein klares Kalkül. Zagreus ist nicht so impulsiv wie der Duke. Zagreus ist schlau und hinterlistig. Er macht nie etwas ohne Grund und ich glaube den Grund zu kennen. Aber dazu später mehr.
2.) Folgende Rottenführer wurden bisher neutralisiert: Duke, Mogul, Rufus und Ragnor. Noch am Leben sind: Zagreus und Jerobeam.
Dulcius hat sich wohl selbst zum Rottenführer ernannt. Das wird Zagreus der Nachfolger des Duke bestimmt nicht gefallen ?
3.) Die Deborsekte hat zwei unserer ISG Mitarbeiter in Ihre Gewalt bekommen. Diese wurden jetzt laut unseren Informationen ebenfalls zu den anderen Geiseln gesperrt. Zwar hat Zagreus versucht diese gegen den Deborveteran Dulcius auszutauschen, aber wir sind nicht auf Ihre Erpressungsversuche eingegangen. Erstens haben wir diesen Dulcius noch nicht in der Wüste habhaft werden können und außerdem machen wir grundsätzlich keine Geschäfte mit Kriminellen.
Wir werden Dulcius und Zagreus wieder zusammenbringen, allerdings dann beide in Ketten und unter unserer Obhut.
4.) Durch einen regelrechten Husarenstreich mit schnellen Helikoptern ging das gesamte Produktionszentrum der Schwarzbegas im Nordosten von Ignis, auf die Deborsekte über.
In aller Eile haben wir ein neues provisorisches Zentrum etwas südöstlicher dieses Standortes errichtet.
Die heimtückischen Angriffe der Deborsekte mit Helikoptern aus dem Hinterhalt müssen jetzt aufhören! Zum Schutze der Energieversorgung und der Fabriken unserer Alliierten hat die ISG jetzt eilig ISG Rockybunkeranlagen errichtet. Ob diese etwas bewirken ist allerdings sehr fraglich, aber augenblicklich ist nichts besseres machbar. Die notdürftig instandgesetzten Geothermischen-Anlangen halten bisher noch wacker durch.
5.) Unser ehemaliger Gefängnisdirektor a.D. Van Harius auf Ignis ist plötzlich und heimlich in die Wüste entschwunden. Wir vermuten, er sucht dort nach seiner Helikoptersammlung, die sich angeblich in einer geheimen Lackiererei befinden soll. Bisher haben wir kein Lebenszeichen mehr von Ihm erhalten.
6.) General Kami Kaze hat mit Hilfe von Waldemar Plaschke ein großes, geheimes Treibstofflager gefunden. Indes gestaltet sich der Abtransport des Treibstoffes noch als sehr schwierig.
7.) Heerführer Chard Bradon (Redhorse) hat den ersten Lagerturm zum Einsturz gebracht.
Wir klopfen hiermit also symbolisch laut und energisch an das Tor des Hochsicherheitslagers.
8.) Major Sirius ist weiterhin alleine mit seinem Jeep in der Wüste unterwegs. Von Zeit zu Zeit meldet er sich aus einer alten Depotanlage zurück. Aufgrund der großen Entfernungen, wird ihn seine spezielle Aufgabe noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Da er aber alleine zum Teil über weite Strecken feindlich kontrolliertes Gebiet durchfahren muss, ist der Erfolg seiner Mission äußerst fragwürdig.
9.) Die Sendefrequenz für unsere Konferenzschaltung war wohl nicht optimal gewählt und wurde deshalb von mir gestern beendet. Da ich für diesen Vorgang verantwortlich bin, reden wir also nicht weiter darüber.
10.) Den draconianischen Streitkräften ist es jüngst gelungen eine neue Geheimwaffe der Deborsekte zu Gesicht zu bekommen. Erste Bilder haben wir bereits erhalten. Allerdings tappen wir auch weiterhin noch vollkommen im Dunklen. Aber da einer der entführten Wissenschaftler ein anerkannter Experte für frühe Hightechangriffswaffen von verschwundenen Völkern ist, drängen sich hier natürlich gewisse Vermutungen auf. Dieser besagte Wissenschaftler stammt vom Volke der Unnies ab. Diese neuen Verbündeten von uns werden ebenfalls nichts unversucht lassen, um diesen zu befreien. Ihre frischen Truppen werden bald unseren Sturmangriff auf das Lager der Deborsekte unterstützen und helfen diese neuen unheimlichen Waffen zu neutralisieren.
11.) Es befinden sich zur Zeit drei ISG-Raumschiffe auf Ignis. Zwei von diesen stehen vollkommen unbewacht in der Wüste.
12.) Bisher ist es uns erfolgreich gelungen, diese Katastrophe hier auf Ignis vor unserem ISG Führungsstab geheim zuhalten. Leider können wir uns deshalb auch nicht frei aus den ISG Depot´s bedienen. Alle Materialien oder auch einige Truppen müssen diskret und unbemerkt zu unserem Problem hier auf Ignis umgeleitet werden.

So – meine Damen und Herren, dies war im Schnelldurchlauf die aktuellen Ereignisse auf Ignis. Ich werde jetzt versuchen mit meinem geschätzten alten Kollegen dem Altertumsforscher und Historiker Horaz intergalaktischen Kontakt aufzunehmen. Sie bilden jetzt Arbeitsgruppen und arbeiten mir entsprechende Lösungsvorschläge aus.
Er dreht sich nun zu einem Stabsoffizier:
„Bitte stellen Sie mir eine Verbindung zu Horaz nach Etron her.“
Einige Sekunden später: „Verbindung steht, nur wir haben eine Rufumleitung nach Aquarius festgestellt. Sollen wir trotzdem verbinden?“
„Ja – auch egal, wo der sich der Alte wohl wieder herumtreibt.“
Angefügte Bilder:
ISGRaumstation.jpg   ISG_Lagezentrum.jpg   IgnisZ67.jpg  
Duke Offline




Beiträge: 24

14.11.2008 21:38
#60 RE: Ignis Antworten
"...ich krieg ihn noch, Zagreus" - fluchte Jerobeam und machte Anstalten, seine Deckung, einen ausgebrannten Panzer der "1 DL. Primigenia" zu verlassen.
- Keine Chance, Jero. Wir ziehen uns zurück. Das ist ein Befehl.
- Das kannst du nicht machen, Zagreus. Ich werde den gottverdammten Kami an seinen Eiern aufhängen.
- Leider scheint er welche zu besitzen. Und den Kopf noch dazu. Wir hatten ihn fast. Eben fast... aber er hat das einzig sinnvole getan und gewonnen. Wir ziehen uns zurück, wenn wir den Angriff fortsetzen, fallen uns die Hämorrhoiden in die Flanke. An den Kami kommst du jetzt auch nicht ran, mit dem Scharfschützengewehr ist er ganz passabel. Aus dem wird mal was, wenn er das hier überlebt.

"xxxxxxxx_zensiert_xxxxx"- sagte Jerobeam, sprang auf und schoss. "Erwischt. Irgenso ein jünger Spund, frisch aus der Offizierschule."

Ein weiterer Tag des Sterbens ging zur Ende.
Angefügte Bilder:
Zagreus.jpg  
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